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Werra-Radweg: von der Quelle bis Hann. Münden


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Eingebettet inmitten des Thüringer Waldes starten Sie in Neuhaus am Rennweg zu dieser naturverwöhnten und abwechslungsreichen Radtour. Hier am Rennsteig im malerischen Thüringer Wald entspringt die Werra aus zwei Quellen. Noch recht schmal windet sich der kleine Fluss durch das weite Tal zwischen Rhön und Thüringer Wald. Entdecken Sie auf Ihrer Radreise pittoreske Fachwerkorte, altehrwürdige Kurorte sowie stattliche Burgen.

Genießen Sie auf 331 km gut befestigte zumeist asphaltierte Radwege, Wirtwirtschaftswege sowie ruhige Nebenstraßen. Da auf dem Werra-Radweg nur wenige Steigungen zu meistern sind und Sie verwöhnt werden von der einheitlichen, hervorragenden Beschilderung ist diese Radreise sicherlich ein besonderes Schmanckerl.

Gesamtkilometer 331 km


  • Individuelle Einzeltour
  • Buchungscode WR-ab Quelle: 9 Tage / 8 Nächte
  • Termin: Anreise Freitags, von April bis Oktober
  • Streckencharakter: Flussradweg Anfangs im Quellgebiet stark dann stetig leicht bergab führend
  • Anreise / Abreise: Eigenanreise mit PKW, Bahn oder Flugzeug, Transfer auf  Anfrage
  • Parken / Hotel: begrenzt vor Ort gratis

1. Tag: Freitag - Anreise Neuhaus am Rennweg

Reisen Sie rechtzeitig nach Neuhaus an. Neuhaus liegt direkt am berühmten Höhenwanderweg Rennsteig und lädt zum Naturgenuss ein. Auch ist Neuhaus für seine traditionelle Glaskunst bekannt. Entdecken Sie interessante Glasmanufakturen und Glasbläsereien, die noch heute ihre Wa-re in die ganze Welt verkaufen.

2. Tag: Samstag - Neuhaus am Rennweg – Hildburghausen/ Reurieth 59 km

Entspannt rollen Sie los. Sie sind bereits auf 800 m Höhe und damit den beiden Werra-Quellen sehr nahe. Legen Sie eine Pause am Dreistromstein ein. Er ist ein hydrograhischer Punkt, der die Wasserscheide der mächtigen Ströme Elbe, Rhein und Weser markiert. Wer möchte unternimmt von hier aus einen Ausflug (1,4 km) zur „nassen“ Werraquelle bei Siegmundsburg. Der Werra-Radweg führt Sie idyllisch durch die weiten Wälder des Thüringer Waldes. Hier bei Fehrenbach können Sie einen weiteren Abstecher (2,2 km) unternehmen zur „trockenen“ Werraquelle. Egal, ob Sie beide Werraquellen gesehen haben oder nicht, ab jetzt geht es gemeinsam flussabwärts. Legen Sie eine kurze Pause im romantischen Otto-Ludwig-Garten von Eisfeld ein und besuchen Sie im Schloss das Otto-Ludwig Museum mit seiner Porzellansammlung, denn Eisfeld gilt als südliches Eingangstor zur Thüringer Porzellanstraße. Freuen Sie sich auf die alte Tuchmacherstadt Hildburghausen mit seinem sehenswerten Renaissance-Rathaus. Bummeln Sie durch das schöne Städtchen und staunen Sie über die vielen Bauten aus dem 18. Jahrhundert, darunter Bürgerhäuser im "Zopf-Stil", das "Hoheitshaus" am Puschkinplatz und die alte Bürgerschule von 1780, die wohl einen der schönsten Innenhöfe Thüringens bietet.

 Bei Hildburghausen 

3. Tag: Sonntag - Hildburghausen/ Reurieth – Meiningen 35 km

Heute können Sie in historische Welten eintauchen. Entdecken Sie kurz vor Themar die romanische Klosteranlage Veßra. Das Hennebergische Museum Kloster Veßra ist ein Ort mit vielfältiger Geschichte. Gegründet als Prämonstratenser Chorherrenstift, wurde die Anlage von der Reformation bis in die Zeit der DDR landwirtschaftlich genutzt, seit 1975 ist das ehemalige Klosterareal ein interessantes Freilichtmuseum, das einzigartige Entdeckungen und spannende Erlebnisse bietet. Genießen Sie mehr als 30 thematische Ausstellungen, historische Gartenanlagen und staunen Sie über die vielfältigen Gebäude der Klosteranlage sowie über das Ensemble an umgesetzten Fachwerkhäusern. Freuen Sie sich auch auf Themar mit zum Teil noch gut erhaltener Stadtmauer, auf das 1711 fertig gestellte Rathaus, das 1665 im Fachwerkstil erbaute Amtshaus und auf die Stadtkirche St. Bartholomäus mit wertvollen Altären. Genüsslich rollen Sie anschließend auf dem Werra-Radweg von Dörfchen zu Dörfchen bis in die Theaterstadt nach Meiningen. Besuchen Sie hier Schloss Elisabethenburg, eines der größten Bauwerke der Stadt. Die 1682 – 1692 erbaute barocke Dreiflügelanlage war bis 1918 die Residenz der Herzöge von Sachsen-Meiningen. Hier finden Sie neben dem Rathaus auch die Schlosskirche, das Stadtarchiv und die Meininger Museen. Am Abend sollten Sie unbedingt die Mäninger Hüt’s mit Brüh probieren. Dies sind Thüringer Klöße auf Meininger Art mit Braten, Bratensoße und Rotkohl.

4. Tag: Montag -  Meiningen – Bad Salzungen 43 km

Der Werra-Radweg bringt sie am Vormittag nach Wasungen, eine der ältesten Siedlungen der Region. Der historische Stadtkern von Wasungen blieb im Wesentlichen über Jahrhunderte unverändert. Die in Fachwerk errichteten stattlichen Adelshöfe sowie stolze Bürgerhäuser prägen noch heute das Gesicht der Altstadt. Staunen Sie über das ehemalige Damenstift, wohl eines der schönsten Gebäude der Stadt. Bemerkenswert sind die aufwendig gestalteten Hölzer, das Renaissance-Portal mit dem Wappen des Erbauers und die kunstvoll ausgeführten Stuckdecken. Bernhard Marschalk von Ostheim ließ es 1596 als Stiftshaus für verarmte adelige Damen errichten. Nach lohnenswerter Besichtigung bringt Sie der Werra-Radweg in das Land der weißen Berge nach Bad Salzungen. Umrunden Sie den kleinen Burgsee und  staunen Sie über das alte Gradierwerk. Hier rieselt noch heute die Sole von Reisigwänden. Inhalieren Sie bei einem Rundgang den gesunden und so wohltuenden Sole-Nebel. Erleben Sie die vitalisierende Wirkung des in Deutschland einzigartigen Keltenbades und lassen Sie den Abend mit einem Bummel durch die sehenswerte Altstadt ausklingen.

5. Tag: Dienstag - Bad Salzungen – Dankmarshausen/ Obersuhl 40 km

Zwischen den Südhängen des Thüringer Waldes und den beeindruckenden Kuppen der Rhön radeln Sie heute auf dem abwechslungsreichen Werra-Radweg bis zur Werrabrücke in Vacha. Sie wird seit 1990 auch Brücke der Einheit genannt und ist eine eindrucksvolle 225 Meter lange Steinbogenbrücke aus dem Mittelalter, die das thüringische Vacha mit dem hessischen Philippsthal verbindet. Zu Zeiten der Teilung Deutschlands lag die Brücke unmittelbar auf der Innerdeutschen Grenze, was sie nach 1990 zu einem Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands machte. Besuchen Sie auch die alte Grenzstadt Vacha. Sie gilt als älteste Stadtsiedlung Westthüringens und lädt mit seiner Fachwerk-Altstadt zum Bummel ein. Schon bald erreichen Sie Heringen, das seit über 100  Jahren vom Kalibergbau geprägt ist. Beeindruckend ist ihr Wahrzeichen – der Salzberg Monte Kali. Die weithin sichtbare weiße Halde erreicht eine Gipfelhöhe von ca. 200 m. Wer möchte kann sich einer geführten Wanderung anschließen und genießt vom Gipfel einen grandiosen Weitblick, der bis zu 100 km betragen kann. Je nach gebuchter Kategorie übernachten Sie heute entweder in Dankmarshausen (Kategorie B) oder in Obersuhl (Kategorie A).

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6. Tag: Mittwoch - Dankmarshausen/ Obersuhl – Eisenach 37 km

Vorbei an vielen Naturschutzgebieten, Seen und Vogelbeobachtungsständen nehmen Sie Kurs auf Eisenach. Bekannt ist Eisenach durch die Wartburg oberhalb der Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und im Mittelalter Sitz der Landgrafen von Thüringen war. Dort übersetzte Martin Luther im Herbst 1521 das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche. Freuen Sie sich auf eine Besichtigung der Wartburg und besuchen Sie auch im Zentrum von Eisenach die Wirkungsstätten Ihrer berühmten Söhne. Im wohl ältesten Fachwerkhaus Thüringens soll Martin Luther den schönsten und prägendsten Teil seiner Schulzeit verbracht haben. Das liebevoll gestaltete Museum im Lutherhaus ist ebenso wie das Bachhaus unbedingt einen Besuch wert. In Johann Sebastian Bachs Geburtsstadt können Sie im Bachhaus das Leben und Wirken des Komponisten auf einzigartige Weise kennen lernen. Über 250 Exponate in historischen Wohnräumen, ein stimmungsvoller Barockgarten und ein „Begehbares Musikstück“ warten auf Ihren Besuch.

7. Tag: Donnerstag - Eisenach – Eschwege 58 km

Es geht weiter durch eine bezaubernde Landschaft. Die Werra fließt geschlungen durch eine grüne Hügellandschaft. Sie radeln vorbei an senkrecht aufragenden Kalkklippen und an mittelalterlichen Dörfern. Entdecken Sie die romantische Burganlage von Creuzburg und freuen Sie sich auf eine Pause in Treffurt, idyllisch gelegen an der Deutschen Fachwerkstraße. Bummeln Sie durch den denkmalgeschützten Stadtkern mit all den vielen schönen Fachwerkhäusern. Auf den Straßen und vielen romantischen Gassen der Innenstadt laufen Sie auf original erhaltenen Kalksteinpflaster. Das Rathaus aus der Renaissancezeit zählt zu den schönsten mittelalterlichen Fachwerk-Rathäusern Deutschlands! Es bildet zusammen mit dem restaurierten Marktplatz und den angrenzenden Häusern ein einmaliges und sehenswertes Gesamtensemble. Durch das Niemandsland der ehemaligen Grenze radeln Sie anschließend durch das Land der Kirschen, das sich im Frühjahr zur Zeit der Kirschblüte in ein strahlendes Blütenmeer verwandelt, bis in die Fachwerkstadt Eschwege. Staunen Sie über 1.000 und mehr Fachwerkhäuser mit herrlichen Schnitzereien, lauschen Sie dem Glockenspiel am Alten Rathaus und entdecken Sie die Symbolfigur der Eschweger, den Dietemann. Er zeigt sich zu jeder vollen Stunde auf seinem Turm am Landgrafenschloss und bläst kräftig in sein Horn.

8. Tag: Freitag - Eschwege – Hann. Münden 59 km

Heute säumen Skulpturen namhafter Künstler die Ufer der Werra und verlocken zu Zwischen-stopps. Entdecken Sie unterwegs so romantische Fachwerkorte wie Bad Sooden-Allendorf und Witzenhausen. Der Werratal-Radweg verläuft dabei idyllisch durch weite Flussauen und vorbei an stolzen Burgen. Mitten durch die sympathische Fachwerkstadt Bad Sooden-Allendorf schlängelt sich die Werra, der Hohe Meißner, der „König der hessischen Berge“ (754 m) ist in ständiger Sichtweite. Salz und Sole bestimmten hier seit Jahrhunderten die Geschichte. Salzgewinnung und der Salzhandel sorgten immer für Wohlstand. Erleben Sie in Bad Sooden-Allendorf die Naturkraft der Sole als Heilmittel bei einem Spaziergang durch das Gradierwerk oder genüsslich bei einem Bad in der Werratal Therme. Bummeln Sie durch den bezaubernden Kurpark mit lauschigen Ecken und staunen Sie über ganze Straßenzüge mit gut erhaltenen Fachwerkhäusern. Freuen Sie sich auch auf die Kirschenstadt Witzenhausen. Schon seit 1573 werden hier Kirschen angebaut. Jedes Jahr im April/Anfang Mai taucht Witzenhausen ein in ein strahlendes Blütenweiß. Im Juni werden überall die leckersten Kirschen frisch vom Baum angeboten. Durch das „Land der Kirschen“ um Witzenhausen rollen Sie anschließend bis nach Hann. Münden am Zusammenfluss von Werra und Fulda. Genießen Sie das wunderschöne geschlossene mittelalterliche Stadtbild, staunen Sie über das Fachwerk Rathaus und lassen Sie den Tag gemütlich mit einem Stadtbummel ausklingen.

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9. Tag: Samstag - Abreise Hann. Münden

Nach dem Frühstück im Hotel endet Ihre erlebnisreiche Fahrradreise entlang der Werra. Mit unserem praktischen Rücktransfer (inkl. Fahrradtransport) können Sie ganz entspannt zurück nach Neuhaus am Rennweg gelangen oder Sie radeln noch weiter und folgen ab Hann. Münden dem Weser-Radweg bis an die Nordsee.

  • 8 Übernachtung mit Frühstück
  • Zimmer mit D/Bad/WC
  • Gepäcktransport
  • Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
  • Detaillierte Routenbeschreibung
  • Tipps zur Reisevorbereitung
  • Touristische Informationen
  • 7-Tage-Hotline-Service

... gelten pro Person inkl. Frühstück

  Kat. A Kat. A Kat. B Kat. B
Code WR-ab Quelle DZ EZ-Zuschlag DZ EZ-Zuschlag
Nebensaison 719 € 163 € 650 € 146 €
Hauptsaison 774 € 163 € 699 € 146 €

Leihräder während der Tour: 

Code L-Rad E-Bike
WR-ab Quelle 70 € 180 €

Zusatznächte:

Ort DZ EZ
Neuhaus am Rennweg Kat. A 55 € 77 €
Neuhaus am Rennweg Kat. B 55 € 77 €
Hann. Münden Kat. A 54 € 79 €
Hann. Münden Kat. B 46 € 60 €

Vor- und Rücktransfer zusätzlich buchbar:

  • Hann. Münden - Neuhaus: jeden Samstag, 09:00 Uhr: 90,00 € pro Person

Saisonzeiten:

Saison 1: 18.04. - 25.04.2021 und  03.10. - 17.10.2021

Saison 2: 02.05. - 26.09.2021

Bitte beachten Sie: Vor Ort anfallende Kosten wie Bettensteuern, Kurtaxen oder Tourismus-Förderabgaben sind nicht im Reisepreis enthalten und können direkt vor Ort von Ihnen beglichen werden.

Informationen zu Kinderermäßigungen


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letzte Änderung: 08.04.2021